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Blitzlichter aus Auslandssemester

Carina – Kroatien

Im WS 22/23 in Split, Kroatien im Auslandssemester

Ich, Carina, hab mein Auslandssemester in Split, Kroatien im WS 22/23 verbracht.

Naja Kroatien kennt man ja irgendwie und der letzte Urlaub dort war ja auch ganz schön. Warum also nicht das Auslandssemester dort verbringen?

Was für eine unglaublich tolle Zeit mich dort erwartet, wie viele neue Länder, Kulturen und Menschen mir begegnen und wie viel ich auch über die Geschichte Europas lerne, hätte ich anfangs nicht gedacht.

Split – die im Sommer vor Touristen und Attraktionen pulsierende Stadt am Meer mit ihren hellen Fassaden, steinigen Stränden und vielen Cafés hat mein Herz im Sturm erobert… und das im Winter!

Wer in seinem Auslandssemester viel sehen, erleben und über Kulturen lernen möchte, ist hier genau richtig. Sobald die Tourist*innen langsam wieder auf ihre Kreuzfahrtschiffe verschwinden und die Saison sich dem Ende neigt hat man das Gefühl, dass die Einheimischen und die Stadt aufatmen und die Authentizität zurückkehrt.

Ich bin durch unglaubliche Nationalparks gewandert, viel im Meer geschwommen, habe auf der Terrasse meines Lieblings-Café Delfine beobachtet, kleine Inseln auf den Spuren von „Mamma Mia“ erkundet, mit Einheimischen Oliven gepflückt, und viele gute Partys besucht.

Ich habe mich während meines Aufenthalts intensiv mit Jugoslawien und dem damaligen Krieg beschäftigt und einige ignorante, blinde Flecken in meiner Bildung beseitigen können. Ich habe viele Nachbarländer bereist und traurige Szenerien von zerstörten Städten gesehen, aber auch hoffnungsvolle Menschen, die diese wieder aufbauen, getroffen.

Nebenbei habe ich durch die Dozierenden der ASPIRA University interessante Einblicke in die Tourismuswirtschaft und -entwicklung Kroatiens erhalten und neues über Stadtentwicklung, das Leben mit Overtourism und die Hotellerie gelernt.

Wenn ich zurückblicke, ist die Zeit des Auslandssemesters so schnell verflogen und kommt mir ein bisschen vor wie ein schöner Traum. Ich würde sofort die Zeit zurückdrehen und es wieder tun. Split, du hast mein Herz gewonnen.

 

Lea – Kanada

Im WS 22/23 in Vancouver Island, Kanada im Auslandssemester

O Canada! – das Land der Bären, des Ahornsirups, der Poutine und der unglaublichen weiten Natur. Natürlich stand so ein Land auf meiner Reiseliste, Lea Röttgers, aber dass ich irgendwann dort lande, um zu studieren, hätte ich nicht erwartet.

Mein Auslandssemester im WS 22/23 in Kanada war mehr als nur eine akademische Erfahrung. Es war eine Reise der Selbstentdeckung und eine unvergessliche Begegnung mit den atemberaubenden Naturwundern dieses faszinierenden Landes. Eine Faszination folgte nach der anderen.

Mir war von Anfang an klar, dass ich mein Auslandssemester in einem Land verbringen will, welches eine atemberaubende Natur zu bieten hat. Natürlich ploppte Kanada sofort in meinen Kopf auf und zurecht! In Kanada war ich nicht nur einmal über die Natur sprachlos und ich bereue es nicht, die Chance genutzt zu haben, weit weg von allem zu sein. Nach einer langen Anreise und neun Stunden Zeitverschiebung war ich wirklich weit weg von allem, was aber alles umso besser machte, da man sich aufs Hier und Jetzt konzentrieren und alles mitnehmen konnte.

Vancouver Island hat eine so vielfältige Landschaft und jedes Mal, wenn man die Insel ein Stück erkundete, konnte man über neue Dinge staunen. Die Insel hat unglaublich viel zu bieten, von sprudelnden Wasserfällen über dichten Regenwald im Pacific Rim Nationalpark und schneebedeckte Berge, wie den Mount Washington. Auch das Wildlife in Kanada ist unbeschreiblich, wenn man Orcas, Weißkopfseeadler oder Seelöwen in freier Wildbahn sehen kann und die Bären einfach vor einem über die Straße laufen. In keinem Jahr habe ich so viel neue Outdooraktivitäten ausprobiert wie in Kanada. Egal ob Schneeschuhwandern über einen gefrorenen See, Wandern über eine Schlucht, mit einem rauschenden Wasserfall unter einem oder Kayak fahren in einer Bucht.

An der Vancouver Island University (VIU) wird sehr viel Wert auf Ausgleich neben dem Studium gelegt und es werden unzählige Aktivitäten seitens der Universität angeboten. Surfen, Bouldern, Mountainbike fahren, Cross-Country-Ski, aber auch eine Reise zum berühmten Banff National Park. Der Bezug zur Natur und die Wertschätzung und den Stolz, den die Kanadier zu der Natur haben, hat mich sehr geprägt und ich würde jedem empfehlen nach Kanada zu reisen und dort für eine Zeit zu leben, denn es hat in jedem Fall einen Mehrwert.

Davon abgesehen sind die Kanadier unglaublich freundlich und zuvorkommend, sodass man gut aufgehoben ist. An der VIU lernte ich nicht nur unglaublich nette Dozenten kennen, sondern auch viele nette Leute aus aller Welt. Die Atmosphäre an der VIU ist so offen und herzlich. Das Motto „Matter here“ passt einfach ausgezeichnet, da man mit Betreuungsangeboten überschüttet wird und jeder das Beste für einen möchte. Neben Kuschelstunden mit Hunden in der Bibliothek und kostenlosem Essen und den Ausflügen gibt es viele professionelle Anlaufstellen für nahezu alle Anliegen.

Meine Kurse waren hauptsächlich aus dem Bachelor of Tourism Management und jeder Kurs lieferte mir neue Inhalte, die so in Deutschland noch nicht thematisiert wurden. Außerdem bestärkte mich besonders der Marketingkurs in meinem Wunsch, in der Touristik zu arbeiten. In der Bibliothek arbeitet man sogar auch echt gerne, da man von dort Aussicht auf das Meer, sowie die Gebirgskette von Nordvancouver sehen kann. Bei gutem Wetter kann man den Mount Baker in den USA bei Seattle sogar sehen. In Kanada war ich definitiv nicht zum letzten Mal!

 

Ann Kathrin – Österreich

Im WS 22/23 in Salzburg, Österreich im Auslandssemester

Eine Entscheidung die ich nicht bereue: Mein Auslandssemester im Wintersemester 2022 an der FH Salzburg!

Als die Entscheidung gefallen war, dass ich, Ann Kathrin Lesch, das Auslandssemester im österreichischen Salzburg verbringen durfte, war ich zunächst enttäuscht. Aber im Nachhinein war es eine sehr gute Entscheidung, das halbe Jahr in der Mozartstadt zu verbringen. Salzburg und seine Umgebung bieten einfach eine tolle Landschaft! Dieser Faktor, und die sehr vielfältigen Studieninhalte, haben mich im Endeffekt davon überzeugt. Obwohl ich nie viel mit Bergen oder Wintersport am Hut hatte, ich kann ja nicht mal Schlittschuh laufen, trübte das nicht im Geringsten meine tolle Österreich Erfahrung.

Es ist zwar kein englischsprachiges Land, aber auch hier gab es, entgegen meiner Erwartung, anfangs tatsächlich Verständigungsprobleme. Unglaublich, ich weiß! Doch der Unterschied zwischen Hochdeutsch und den verschiedensten Dialekten haben im Laufe meines Aufenthaltes für viele lustige Momente mit KommilitonInnen und neu gewonnen Freunden gesorgt.

Akademisch hat mich vieles von dem Studium in Salzburg überzeugt, am meisten aber die Tatsache, dass sich auch unangenehmen Themen gewidmet wurde. Zudem fand ich es total gut, dass ich durch meine Einschreibung in den Studiengang „Innovation & Management im Tourismus“ tiefer in den wirtschaftlichen Aspekt des Tourismus blicken konnte. Eine große Bereicherung meiner Meinung nach, auch für mein späteres Berufsleben.

Am meisten beeindruckt hat mich die Offenheit und Freundlichkeit der Österreicher. Während der ganzen Zeit, die ich in unserem Nachbarland verbracht habe bin ich niemandem begegnet, mit dem ich nicht direkt ins Gespräch gekommen bin – egal ob im Wohnheim, in der Hochschule oder beim Einkaufen – die Menschen haben eine hilfsbereite und total freundliche Ausstrahlung. Deshalb war es auch total unproblematisch Freunde zu finden. Als StudentIn, vor allem im Wohnheim, ist man nie allein, wenn man sich auf das Abenteuer „Auslandssemester in Österreich“ einlässt.

Man kann Freunde fürs Leben finden, mit denen man bis spät in der Nacht in kuscheliger Runde in einem 15 Quadratmeter Studentenwohnheimzimmer mit teilweise zehn Personen sitzt, sich durch alle Teesorten probiert, die der Supermarkt zu bieten hat, eine ganz neue Version des Schachspielens erfindet oder sich mit Wackelaugen auf den Weg macht und mitten in der Nacht alle Klingeln und Schalter im Wohnheim mit diesen beklebt.

Mein persönliches Highlight war der Moment, als ich eines Morgens im Dezember in meinem Zimmer im Vierten Stock wach geworden bin und über Nacht mehr Schnee gefallen war, als ich je in meinem Leben gesehen hatte. Ein absoluter Traum, egal ob Wintersportler oder nicht.

Mein Fazit: Auch wenn Österreich im ersten Augenblick nicht so attraktiv zu sein schien als Destination für das Auslandssemester, würde ich es immer wieder machen.

Diese Erfahrungen hätte ich nirgendwo anders machen wollen!

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