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Blitzlichter aus Praxissemester

Sarah – Mallorca

¡UNO DOS TRES MÚSICA! Mein Praktikum auf Mallorca bei Garden Hotels im SS’23

“Tan fuerte como puedas, As loud as you can, So laut wie du kannst: Uno, dos, tres, música” rufen die beiden als Clown verkleideten Animateure auf der Bühne zusammen mit den Kindern durch das Hotel auf Mallorca. Und dann ertönt der nächste spanische Kindersong und es wird getanzt und gesungen. Das Kinderabendprogramm ist in vollem Gange und ein weiterer Tag, indem ich meinen Traum leben konnte, neigt sich dem Ende zu. Gestartet in den Tag sind wir mit unserem allmorgendlichen Team-Meeting, bei dem wir alle Abläufe des Tages genauestens planen. “Sarah, du übernimmst morgen die Moderation für die Game Night”, sagte mein Teamchef auf Spanisch zu mir und wir gaben uns ein High-5.

Danach stehen alle Animateure auf und gehen zielgerichtet in die Hotelanlage zu unserem Miniclub-Haus, wo wir alle Materialen für die Aktivitäten aufbewahren. Zwei Animateure schleppen ein großes Bett neben den Restaurant-Eingang, der andere Animateur baut die Musikanlage auf und stellt die Lautsprecher ein, andere kümmern sich um die Bühnendekoration für die Disney-Abendshow und ein weiterer Animateur läuft mit einem breiten Lächeln und seiner Ausstattung für das Bogenschießen um den Pool und animiert die Gäste zum Mitmachen.

Wenige Minuten später steht eine meterlange Schlange an Eltern und Kindern vor dem Kinder-Check-In bei den Animateuren an und wartet ganz gespannt auf den großen Freund Woogi. Wenige Minuten später kommt ein Animateur in einem lebensgroßen Katzen-Tierkostüm herbeigelaufen und legt sich in das Bett. “Wake Up” Woogi steht auf dem Plan. Es dauert nicht lange, da umzingelt bereits eine große Gruppe an Kindern das lebensgroße Maskottchen und es wird ganz laut “Happy Birthday” gesungen, denn heute feiern die Kinder zusammen mit den Animateuren den sechsten Geburtstag von dem großen Hotel-Maskottchen.

Ein wenig später sitzen die Kinder beim Basteln an den Tischen und es werden Geburtstagskarten und kleine Geschenke gebastelt. Am Ende bekommt jedes Kind ein Natur-Abzeichen. “Schau mal Sarah, mir fehlen nur noch zwei und dann kriege ich eine Medaille” sagen die Kinder zu mir mit großer Begeisterung. Kurz danach wird alles aufgeräumt und ich begebe mich in den Backstage-Bereich, um den Wasserball für die nächste Aktivität zu holen. Ein letzter Check auf den Tagesplan und es geht weiter zur Musikanlage an der Bühne. Dort schnappe ich mir schnell mein Mikrofon und kündige die nächsten Programmpunkte auf Spanisch an. Im Augenwinkel kann ich bereits die Teenager-Gruppe sehen, die bereits am Treffpunkt auf den Waterpolo-Wettkampf wartet. Nach dem spektakulären Waterpolo-Spiel wechsle ich schnell meine Uniform und ziehe meine Tanzschuhe an. Jetzt heißt es “Proben, proben, proben”, um den Gästen abends eine magische Disney-Show zu zaubern.

Dieser ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Praxissemester bei Garden Hotels, in meiner Arbeit als Kinder-, Sport- und Showanimateurin auf Mallorca. Während meiner 5-monatigen Arbeit in der Hotelunterhaltung habe ich, Sarah zur Heide, nicht nur meinen Kindheitstraum verwirklicht, sondern mir zahlreiche pädagogische, sportliche, künstlerische und fachliche Kenntnisse in der Tourismusbranche aneignen können.

Marleen – Blue Bay Spadener See

Moin, ich heiße Marleen und studiere ISAF im sechsten Semester in 2023. Als ich darüber nachgedacht habe, wo ich das Praxissemester machen wollte, war der erste Gedanke: Nationalparkmanagement in Kanada, möglichst weit weg und außergewöhnlich. Niemals hätte ich gedacht, in einer Kleinstadt hinter Bremerhaven mein Glück zu finden.

Blue Bay Spadener See ist eine Wassersport- und Freizeitanlage für Familien, Sportler:innen, Erholende und Hunde. Wasserski fahren und Wakeboarden, Adventuregolfen, Stand-Up-Paddeln oder auf dem Aquapark klettern, rutschen und springen gehören zu dem vielfältigen Freizeitangebot des Sees. Auch eine Strandbar ist vorhanden, sowie ein Sandstrand mit Palmen, wie nice ist das denn bitte.

Kennengelernt habe ich die Location durch eine Freundin, die mich einmal mit dorthin genommen hat. Vom ersten Augenblick an war ich begeistert, vor allem von der herzlichen und offenen Atmosphäre, die dort herrschte. Ich habe mich direkt wohlgefühlt. Es war klar – hier will ich ins Praxissemester gehen und ein Teil des Teams werden.

Fünf Monate lang habe ich die verschiedenen Abteilungen des Betriebes durch aktives Mitwirken intensiv kennenlernen dürfen. Im operativen Betrieb gehörten Tätigkeiten wie der Service und Verkauf der gastronomischen Angebote zu meinen Aufgaben. Auch der Ticketverkauf der Aktivangebote war Teil meines Alltags. Im Wakeshop war ich die erste Ansprechperson, wenn es um die Analyse und technische Umsetzung der Kundenanforderungen sowie deren Beratung, oder um die Materialausgabe ging.

Durch das Durchlaufen der einzelnen Arbeitsbereiche habe ich mir einen Überblick über das Betriebsgeschehen verschaffen können, welchen ich im Office u. a. bei der Mitarbeit am Redaktionsgeschehen, der Gestaltung der Personalplanung, der Eventplanung sowie der Konzeption von Vertriebs- und Eventstrategien optimal nutzen konnte. Juhu, endlich habe ich verstanden, was es mit dem Marketingmanagementprozess auf sich hat! Auch habe ich bei Terminen mit den regionalen Tourismus- und Marketingorganisationen dabei sein dürfen. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht.

Bei Blue Bay haben sich meine Träume und Wünsche erfüllt, Teil eines coolen und zukunftsfähigen Teams, mit Hierarchien flach wie die Nordsee, sein zu können. Mein Highlight: Ich habe wirklich viel gelernt und meine Pläne für mein zukünftiges Berufsleben haben sich gefestigt. Ich weiß nun, dass und welchen Master ich nach dem ISAF-Studium machen möchte. Diese Erkenntnisse hätten mir das außergewöhnlichste Praktikum am entlegensten Zipfel der Welt nicht bringen können. Highlight for real: die Angebote in der Freizeit kostenfrei nutzen zu dürfen sowie Mitarbeitenden-Sport.

 

Rebecca – Zürich

Im SS 22 in Zürich, Schweiz im Auslandspraktikum

Grüezi! Mein Auslandspraktikum im SS’23 bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. in der Auslandsvertretung Zürich war eine interessante erste Arbeitserfahrung im Bereich Tourismusmarketing und das Leben in der größten Stadt der Schweiz umso spannender.

Zürich hat viel zu bieten: von einer historisch-schönen Altstadt über ein bemerkenswert sauberes Stadtzentrum hin zum Hausberg „Uetliberg“ (ja, witziger Name) und dem großen Zürichsee. Auch über die Stadt hinaus kann man in der Schweiz viel unternehmen und vor allem imposante Berglandschaften und viel Natur entdecken. Wer also gerne wandert oder Skifahren geht, ist hier genau richtig. Einziger Nachteil dabei ist, dass die Schweiz im Verhältnis zu Deutschland wesentlich teurer ist und man sich auf jeden Fall im Vorfeld eine gute Finanzierungsmöglichkeit suchen sollte, damit man vor Ort viel erleben kann.

In meinem sechsmonatigen Praktikum bei der DZT AV Zürich habe ich viel über die Organisation, das Tourismusmarketing als Tätigkeitsfeld und Deutschland als Destination gelernt. Wer hätte schon gewusst, dass der welthöchste Kaltwassergeysir auf einer Halbinsel in Rheinland-Pfalz steht und dass es auf der Insel Amrum einen der breitesten Sandstrände Europas gibt? Besonders im Bereich Digitalmarketing habe ich viele verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können und einen interessanten Einblick in Kampagnenarbeit und -umsetzung erhalten. Facebook Posts und Newsletter schreiben gehörte genauso zu meinen Aufgaben wie die Mitorganisation verschiedener Events im Raum Zürich für Partner der Organisation oder Endkund*innen. Besonders die Durchführung dieser Veranstaltungen hat mir viel Spaß bereitet und einen guten Kontrast zu den teilweise computerlastigen Arbeitstagen dargestellt. In dem kleinen Team der AV Zürich habe ich mich jederzeit wohl gefühlt und ich mochte die regelmäßigen Teammeetings, gemeinsamen Mittagspausen auf dem Balkon und Gespräche an der Kaffeemaschine mit meinen Kolleg*innen.

Meine persönlichen Schweiz-Highlights waren meine Wanderung auf das Matterhorn, originales Käsefondue essen (und das mitten im Sommer) und meine Mitarbeit auf dem großen Züri Fäscht als Höhepunkt meines Praktikums. Auch einen Kurztrip nach Italien habe ich mir nicht nehmen lassen – denn das ist von Zürich aus wirklich nur einen Katzensprung entfernt. Zudem habe ich das kleine Land Liechtenstein entdeckt und einige der bekanntesten Städte und Berge der Schweiz durchwandert. Liebe Mitpraktikant*innen und Studierende im Wohnheim haben die Erfahrung für mich abgerundet und ich denke jetzt schon gerne daran zurück.

Danke für alles Züri, wir werden uns auf jeden Fall wiedersehen!

 

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